Wenn
ich auf der Straße schon den Duft von frisch gebackenem Kuchen wahrnehme, dann
brauche ich in der Regel nicht mehr auf meinen Spickzettel zu schauen an welcher
Tür ich schellen muss. Den Weg findet meine geschulte Kaffee-Klatsch-Nase von
ganz alleine. Dieses Mal habe ich Schokolade gerochen, prompt schoss mir das
Wasser in den Mund und meine ohnehin großen Schritte wurden noch größer und
schneller.
Ich
hatte nämlich diesmal eine Verabredung mit Nadine, die by the way eine
gnadenlos entzückende Person ist mit wunderschönen Rehaugen. Hach mach ich habe
einen Schatz gefunden…laaaalaalaaa.
Einen
Schatz mit einem riiiiiiiiesen großen Herz, einem Blick für schöne Dinge (das
sieht man fabulös in Szene gesetzt auf ihrem Blog „dreierlei liebelei“) und
einem süßen Zahn noch süßer als meiner.
Mensch Nadine, deine
Ofenköstlichkeiten habe ich schon 3 Meilen gegen den Wind gerochen, dass das
Wasser mir in Strömen im Mund zusammen läuft. Lass uns ganz schnell anfangen
damit ich mir glaich den Magen vollschlagen kann.
Woher nimmst du denn
nur deine Ideen für all deine zuckersüßen Backwerke die du un immer
präsentierst? Besitzt du eine Bibliothek an Koch-& Backbüchern oder
freestylst du?
Oh ja, ich besitze
wirklich eine kleine Bibliothek, aaaber ich koche bzw. backe ziemlich selten
aus den Büchern und bin tatsächlich die meiste Zeit am freestylen. Das hindert
mich allerdings nicht daran, immer neue Bücher anzuschleppen – wenn Du Dich mal
umschaust, findest Du in unserem kleinen Reich hier überall kleine Depots, in
denen sich ein paar Jamie-, Tim- und Martha-Bücher tummeln.
Ah ja ich seh
tatsächlich das ein oder andere Bilderbuch was ich nachher mal durchblättern
werde. So und jetzt bitte diese kleine schokoladige Süßigkeit für mich! OMG das
ist wirklich eine schokoladige Versuchung – pföstlich entpfuldige daff iff dir
allef pffoollkrümele…
Wo hier grad so schön
am mampfen sind und ganz unter uns, das Geheimnis deiner tollen Fotos?! Was ist
es?
Puh, das wurde ich vor
kurzem auch schon von einer Leserin gefragt – und die Wahrheit ist, ich weiß es
selbst nicht so genau... ich hab eigentlich keine Ahnung vom fotografieren,
aber zumindest weiß ich, dass ich ein Auge für schöne Fotos und gute Motive
habe, das kommt schon alleine durch meinen Job – ich bin doch
Mediengestalterin. Am Anfang kam ich mit der Spiegelreflexkamera meines
Liebsten gar nicht klar, die liebelei´schen Anfänge waren ja auch noch gar
nicht soooo hübsch... Ich hab sehr viel
geübt und mittlerweile klappt das ganz gut!
Du bist seit Januar
2011 in Bloggerville eingezogen, könntest du dir noch ein Leben ohne
regelmäßiges bloggen vorstellen?
Im Moment nicht... das
bloggen ist zu einem wichtigen und wunderbaren Teil meines Lebens geworden und
mir würde tatsächlich etwas fehlen, wenn ich von jetzt auf nachher aufhören
würde. Die Liebelei ist wie ein Spielplatz für mich, auf dem ich mich kreativ
austoben kann – und wenn es dann noch ein paar Leute gibt, die ich damit
inspiriere, freu ich mich natürlich doppelt und dreifach.
Hast du irgendwelche
Vorbilder?
Hm, wenn ich es mir
recht überlege, habe ich eigentlich keine wirklichen Vorbilder – ich versuche
einfach, der Mensch zu sein, dem ich selbst gerne begegnen würde und nehme mir
ein Beispiel an Leuten, die voller Lebensfreude und Energie sind.
Wenn dir jemand 24 h
schenken würde, was würdest du machen?
Durchschlafen –
hoffentlich! Und zwar in einem Flugzeug... eines, dass mich noch mal nach
Australien bringt! Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem ich mich nicht dorthin
beamen möchte, aber der Gedanke an den nochmaligen Flug ist einfach viiiel zu
gruselig. Da käme mir Dein Zeitgeschenk also gerade Recht!
Ich glaube der Flug
würde mich auch abschrecken, so viele Stunden puuuuuhhh nöööö dann doch lieber schnell im
Auto zu dir düsen…Sag mal verrätst du mir wo bei dir das Chaos herrscht, es ist
ja echt super ordentlich bei dir. Meine Güte…
HA! Überall!
Eigentlich! Also, wenn du wieder zur Tür raus bist, werde ich wahrscheinlich
direkt wieder anfangen, Unordnung zu schaffen – ich kann da gar nichts gegen
tun, das ist einfach in mir! Und für lieben Besuch räume ich dann brav wieder
auf. Aber nicht alleine – alleine aufräumen ist nämlich doof!
Gut
das beruhigt mich, hast du noch nen Cupcake über, vielleicht für den Weg…und
noch einen für die Pause zwischendurch…und…ach komm gibt mir einfach alle die
noch da sind. Und vielen Dank für deine liebe Gastfreundschaft!!! Ich komme gerne wieder!
CHOCOHOLIC
CUPCAKES
Zutaten für
12 Stück:
45 g Kakao
(NICHT Kaba)
90 ml heißes Wasser
150 g Mehl
ein halber Teelöffel Salz
90 ml heißes Wasser
150 g Mehl
ein halber Teelöffel Salz
ein halber
Teelöffel Backpulver
ein halber
Teelöffel Natron
170 g Butter
125 g Zucker
2 große Eier (Zimmertemperatur)
ein Teelöffel Vanilleextrakt
100 g Schmand
170 g Butter
125 g Zucker
2 große Eier (Zimmertemperatur)
ein Teelöffel Vanilleextrakt
100 g Schmand
Mousse au
Chocolat:
150 g fein
gehackte Zartbitterschokolade (nicht ganz so harte Chocoholics nehmen
Vollmilchschokolade)
zwei ganz
frische Eier
zwei
Esslöffel Puderzucker
eine
Messerspitze Zimt
100 g kalte
Sahne
Zubereitung:
Den Backofen
auf 175°C vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Den Kakao
und das Wasser verrühren und in einer anderen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver
und Natron vermischen. Die Butter und den Zucker in einem Topf auf ganz kleiner
Flamme unter ständigem Rühren schmelzen. Die geschmolzene Zuckerbutter in eine
Rührschüssel geben und ein paar Minuten rühren. Die Eier nacheinander
dazugeben, dann den Vanilleextrakt und dann den Kakao. Zum Schluss das Mehl und
den Schmand ganz kurz unterrühren, bis gerade so alles miteinander verbunden
ist. Jetzt den Teig auf die Förmchen verteilen, ca. 20 Minuten backen und dann
vollständig auskühlen lassen.
Während die
Cupcakes backen, wird die Mousse au Chocolat für das Topping vorbereitet: die
Eier trennen, Eigelbe und den Puderzucker mit dem Handrührgerät ca. zwei
Minuten dick cremig hell aufschlagen. Das Eiweiß in einer zweiten Schüssel
steif schlagen. Nun die Schokolade über einem heißem Wasserbad schmelzen und
mit einem Schneebesen (nicht mit dem Handrührgerät) unter die Eigelbmasse
mischen. Jetzt wird der Eischnee untergehoben. Die Schlagsahne auch steif
schlagen und unter die Masse heben. Eine Stunde kalt stellen und ca. 30 Minuten
vor dem servieren aus dem Kühlschrank nehmen.







Huhu und Guten Morgen :)
AntwortenLöschendas Interview ist klasse geworden. Werde mir auch gleich mal den Blog von Nadine anschauen *neugierigbin*
Das Rezept habe ich mir auch mal abgespeichert, denn ich bin SCHOKO-SÜCHTIG !!! ;)
Und es sieht auf den Fotos so was von lecker aus.
LG
Amarilia
Hach, liebe Nicole – es war mir eine Freude, Dich mit Schokolaaade zu bewirten :)
AntwortenLöschenJom, ich hätte jetzt auch gerne einen Schoko Cupcake von Nadine!
AntwortenLöschenJaaaaaaa :) Danke für dieses wunderschöne Interview am Morgen. Nadine ist so bezaubernd, es gibt Menschen, die alles, was sie berühren, einfach schöner machen. So stilvoll und schön.
AntwortenLöschen<3
Habt einen schönen Tag, der Frühling zwitschert.
Liebste Grüße, Jeanny
P.S.: Jetzt träume ich auch wieder von Helenekilde, das wir in diesem Jahr gegen Bolzano getauscht haben. Aber wir kommen wieder :)